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Das Haus soll groß sein!

Das Haus aber, das ich bauen will, soll groß sein, denn unser Gott ist größer als alle Götter.“ 2 Chr. 2,5

Ich muss jetzt doch einmal von meiner großen Freude reden. Das ist wirklich wichtig. Am Sonntag, am 7. Mai, begann die Abstimmung zu unserer Baumaßnahme, ganz viele Gemeindemitglieder haben bereits abgestimmt… Und viele weitere werden noch folgen…

Viele Sachverständige unserer Gemeinde haben im Vorfeld das Bauvorhaben bewegt. Sie bringen verschiedene Kompetenzen mit, über die zum Beispiel ich nicht verfüge: Sie verstehen etwas von Statik, sie wissen, wo man in unserem Haus eine Wand herausnehmen kann, ohne dass etwas instabil wird, sie wissen, wie in Zukunft unsere Leitungssysteme aussehen sollten, damit nicht beim Abdrehen irgendeines Haupthahnes an einer ganz anderen Stelle das Wasser versiegt. Und sie wissen, was zu tun ist, damit es schön wird. Die Besten, die unsere Gemeinde auf diesen Gebieten hat, haben an diesem Vorhaben mitgewirkt, mit Leidenschaft und Sachverstand.

Genau so war es beim König Salomo, als er den Entschluss seines Vaters David, dem Herrn einen Tempel zu bauen, in die Tat umsetzte. Es gab keinen bessren als den König Hiram von Tyrus, der das Zedernholz lieferte und auch gleich seinen besten Baumeister mit entsandte, der ebenfalls Hiram hieß und alle Techniken zur Herstellung der erforderlichen Kunstgegenstände im Tempel beherrschte. Jahrzehntelang hatte bereits David Schätze für den Tempelbau zurückgelegt, und ebenso machte es sein Sohn Salomo. 

Am Ende wurde ein Haus für den Herrn gebaut, wie es sich prächtiger nicht denken ließ: Die Besten jener Epoche wirkten daran mit. 

Später wurde der Tempel oft geplündert. Seine Schätze wurden als Tributzahlungen an feindliche Eroberer gegeben. Zweihundert Jahre später, zur Zeit Hiskias, war er noch immer so prächtig, dass Hiskia ihn den Abgesandten Babylons voller Stolz vorzeigte. Der sagenhafte Tempelschatz dürfte einen wesentlichen Grund dargestellt haben, warum die Babylonier später in Juda einfielen und ihn wegschleppten.

Und wir bauen jetzt auch am Haus des Herrn. Auch wir haben die Geeignetsten damit betraut, die Voraussetzungen dafür zu schaffen und das Werk zu begleiten. Weil es aber nicht nur ein Gebäude aus Stein und Holz ist, das wir neu gestalten, sondern vor allem auch ein lebendiger Bau, der – genau wie zur Zeit Salomos – gewaltige Schätze enthalten wird, wirken wir schließlich alle daran mit, dass er am Ende unserem Herrn gefallen wird.

Und das freut mich. 

 

Sylke Winter

 
30.06.2017

 
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