Junges Mädchen findet zu Gott

Ich habe Gott das erste Mal wirklich erlebt, als ich so etwa 12 Jahre alt war. Davor war ich zwar an Weihnachten immer in der Kirche gewesen und wurde als Baby auch getauft, aber geglaubt habe ich nicht wirklich. Ich wusste zwar, dass Gott irgendwie existiert, aber es war kein lebendiges Christ-Sein mit einer Beziehung zu Gott. Ich habe eigentlich nicht aktiv nach Gott gesucht, ich bin so ja auch gut klargekommen.

Meine beste Freundin aus der Schule hatte mich dann aber zu einer Kinderfreizeit der Lukas-Gemeinde eingeladen. Dort wird für die Kinder der Gemeinde und deren Freunde eine Woche organisiert, in der man gemeinsam wegfährt, mehr über Bibelgeschichten/-personen lernt und zusammen Spaß beim Spielen, Basteln etc. hat.

Eine irgendwie ganz andere Gemeinschaft

Ich weiß noch, dass ich in dieser Woche vor allem die Gemeinschaft mit den anderen Kindern toll fand, die so anders war als auf Klassenfahrten. Man hat viel gemeinsam gemacht und niemand wurde ausgeschlossen. Die Atmosphäre war irgendwie ganz anders als das, was ich davor kannte. Es blieb auch nicht bei dieser einen Fahrt. Auch die Musik und das gemeinsame Singen von Liedern mit passenden Bewegungen fand ich super. Die älteren Mitarbeiter haben sich um einen gekümmert und ehrlich interessiert zugehört. Als ich jünger war, hatte ich auf diesen Fahrten nämlich immer viel Heimweh gehabt. Besonders da haben sich die Mitarbeiter um mich gekümmert und mich getröstet. Wenn sie für mich gebetet haben, habe ich mich einfach wohl, gut aufgehoben und von Gott geliebt gefühlt. Mein Heimweh ist dadurch immer weniger geworden. Auch zu Hause, nach den Fahrten, hatte ich mich verändert: Meine Mutter meinte, dass ich immer viel ausgeglichener und geduldiger war, wobei ich das selbst so bewusst gar nicht wahrgenommen habe.

Erlebnisse mit Gott

Als ich dann das zweite Mal dabei war, habe ich mich entschieden, fortan mit Jesus zu leben. Auf der Freizeit gab es immer wieder Zeiten, in denen wir zusammen gebetet haben, und da habe ich schon gemerkt, dass an Gott irgendetwas dran sein muss. Dann gab es eine Zeit, wo wir selber beten und Gott erfahren konnten. Ich habe also gebetet und wurde innerlich sofort ganz ruhig, alles schien wie abgefallen von mir. Für mich war in diesem Moment total klar, dass es Gott ist, der mir dieses Gefühl gibt und dass ich dauerhaft Erlebnisse mit Gott haben möchte, weil ich mich selbst so wohl gefühlt habe. Irgendwie erschien mir die Entscheidung, Jesus in mein Leben zu lassen, total natürlich und als das einzig Logische/Richtige in dieser Situation.

Mein Leben hat sich im Laufe der Zeit geändert, denke ich. Je älter ich geworden bin, desto mehr erlebe ich Gott auch. Er ist der, der mir Halt gibt, und an den ich mich immer wenden kann, wenn ich irgendwo vor Herausforderungen stehe. Es beruhigt mich zu wissen, dass Gott einen Plan für mich hat, der perfekt auf mich zugeschnitten ist und ich diesen Weg mit Ihm gemeinsam gehen kann. Durch Gott und die Mitarbeit in der Gemeinde erkenne ich immer mehr meine Stärken und erlebe, wie Gott mir hilft, mit meinen Schwächen umzugehen und mich zu verändern.

Gott kennen zu lernen und mein Leben Ihm anzuvertrauen, war die beste Entscheidung in meinem Leben! Und er beeinflusst mein Leben sooo positiv.

Katharina, aktiv in der Jugendarbeit der Lukas-Gemeinde