Gott versorgt - auch finanziell

Mit Anfang 50 wurde meinem Mann als Bauingenieur gekündigt und er fand keine neue Arbeit. Die hoffnungsvoll begonnene Selbständigkeit war mühevoll und reichte zur Versorgung der fünfköpfigen Familie nicht aus. Ergebnis: Hartz IV! 

Anfang März 2007 dann die Diagnose: Bauchspeicheldrüsenkrebs. Nach vier Monaten Krankenhausaufenthalt mit dreizehn Operationen starb er und zog in die Ewigkeit ein. Ich blieb mit unseren drei Kindern zurück.

Mein ältester Sohn wollte nach Abitur und FSJ eine 9-monatige christliche Schule (DTS) in Norwegen besuchen - Kosten 6.500 Euro! Völlig undenkbar für uns, das aus eigenen Mitteln zahlen zu können. 

Wir haben gebetet und waren uns einig, dass, wenn dieser Wunsch von "Gott kommt", ER sich dann auch um die Finanzierung kümmern "muss"/wird. So hat mein Sohn seine Bewerbungsunterlagen zusammengestellt und die Anmeldung losgeschickt. Er hat mit kleinen Jobs und Blutplasma-Spenden so viel Geld zusammengespart, wie nur irgend möglich, aber es blieb immer nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Plötzlich war das Wunder da! 

Mir wurde an einem Tag durch einen Boten ein Briefumschlag in die Hand gedrückt. Zu Hause öffnete ich den Umschlag und fand 5.000 Euro! Wir haben gelacht, geweint, gedankt vor Freude, vor Begeisterung. 

Gott ist gut allezeit - allezeit, Gott ist gut! Er hat gehandelt und jemandem das Herz und die Hand geöffnet. Danke. Danke. Danke. Den Rest haben wir auch noch "zusammenbekommen" und mein Sohn konnte diese für ihn so wertvolle, prägende, heilende, freisetzende, spannende Zeit in Norwegen verbringen. 

Wir haben und wir erleben Gott immer und immer wieder als "Versorger der Witwen und Waisen".

Barbara D., Mitglied der Lukas-Gemeinde