Auf Gebet hin schwanger

Als wir, mein Mann Horst-Joachim und ich, 1981 heirateten, gingen wir ganz selbstverständlich davon aus, dass wir bald Kinder haben würden, um dann Familie zu leben. Monate und Jahre vergingen und wir bekamen keine Kinder. Nach über vier Jahren ließen wir uns beide untersuchen mit dem Ergebnis, dass Horst zeugungsunfähig war. 

Im Dezember 1985 leiteten wir ein Adoptionsverfahren ein, unterzogen uns vielen intensiven Gesprächen und Untersuchungen, bis wir dann nach einem Jahr auf dem Flur der Behörde von unserer zuständigen Sachbearbeiterin zu hören bekamen, dass sie uns für ungeeignet hielt, weil wir zu religiös seien! Wir würden also nie ein Kind adoptieren können! 

Niemals Familie sein

Das traf uns wie ein Schlag: keine eigenen Kinder und nun auch die Tür zur Adoption zugeschlagen. Wir würden  n i e  Eltern, würden also nie Familie sein! Unser Schmerz und die Trauer waren kaum auszuhalten.

Nach einigen Wochen war Horst dann bei unserem Pastor und den Gemeindeältesten. Er bat um ihr Gebet nach Jakobus 5. An dieser Stelle in der Bibel steht, dass, wenn jemand krank ist, er die Ältesten rufen soll, die mit ihm beten, und es wird mit dem Kranken besser werden. Horst empfand, dass sein Zustand auch kein "gesunder" war. Die Ältesten beteten für ihn. 

Schwangerschaft doppelt unmöglich

Zwei Wochen später wusste ich, dass ich schwanger war. Der Gynäkologe bestätigte das sehr bald und meinte noch, zu diesem Zeitpunkt im Zyklus hätte ich eigentlich nicht schwanger werden können - also ein doppeltes Wunder Gottes. Im Oktober 1987 ist unser erster Sohn Felix-Fedor (der Glückliche - Geschenk Gottes) geboren. Auch unser zweiter Sohn Elias ist uns nach Ältestengebet geschenkt worden. Und im Januar 1996 wurde Horsts großer Wunsch und sein Gebet erfüllt, als unsere Tochter Anisja-Charlotte zur Welt kam. Gott ist ein Gott, der Wunder tut, ein Gott, der Leben schenkt - heute noch!!  

Barbara, Mitglied der Lukas-Gemeinde