Wie kann ich herausfinden, ob es Gott gibt?

Das ist die wahrscheinlich wichtigste Frage unseres Lebens. Das Problem ist nur: Gott gehört zu einem Bereich, der naturwissenschaftlich nicht zugänglich ist.

Wenn die Welt mit allem, was sie enthält, von Gott geschaffen wurde, muss er außerhalb dieser Welt sein, also „überweltlich“. Logischerweise können wir ihn dann keinesfalls naturwissenschaftlich untersuchen, denn dazu müsste Gott ein Teil dieser Natur sein. Gott aber ist der Schöpfer der Natur. Es geht also nicht.

Aber selbstverständlich ist Gott frei, sich Ihnen und mir zu erkennen zu geben. Er hat uns ja geschaffen. Die Bibel berichtet, dass Gott sogar versprochen hat, sich finden zu lassen:

Ich liebe, die mich lieben; und die mich suchen, finden mich.“ (Aus der Bibel: Sprüche Kapitel 8, Vers 17)

Schon viele Menschen konnten erfahren, dass sich Gott finden lässt, wenn sie nach ihm nach ihm suchten.

(Erlebnisse von Menschen unserer Gemeinde können Sie hier lesen:  "Geschichten" )

Gott hat in seiner Kreativität beschlossen, sich durch ganz unterschiedliche Möglichkeiten entdecken zu lassen: Denken Sie einmal über das Weltall nach, über die Sterne mit ihren Umlaufbahnen. Muss das nicht geschaffen worden sein? Oder über das komplizierte Zusammenspiel von Nerven, Muskeln, Blutversorgung usw. in einem menschlichen Herzen. Würde es nur ein paar Minuten aussetzen, wären wir tot. Es funktioniert aber in der Regel störungsfrei, 80, 90 Jahre lang. Ist das Zufall? Muss das nicht ein Schöpfer intelligent geplant haben? Selbst berühmte Atheisten geben zu, dass vieles in unserer Welt so aussieht, als stünde Absicht dahinter (z.B. R. Dawkins). 

Gottes Art, sich zu zeigen

Lassen Sie sich beeindrucken, welche Liebe und Kraft durch den christlichen Glauben hindurch scheint. Innerhalb von 300 Jahren wurde der Glaube an Jesus, den Sohn, und an Gott, den Vater, zu einer Weltreligion, ohne dass die Christen einen Krieg führten oder Druck ausübten. Sie wurden im Gegenteil immer wieder verfolgt und sogar getötet. Aber ihre Liebe untereinander, ihre Nächstenliebe und Gradlinigkeit und die Klarheit der biblischen Wahrheit waren so überzeugend, dass Tausende sich ihnen anschlossen. Auch heute noch bringt die Beziehung zu Jesus viele Menschen dazu, sich für Arme, für Aidskranke oder für Unterdrückte einzusetzen. Ist das vielleicht Gottes Art sich zu zeigen?

Besuchen Sie Gottesdienste! Gottesdienste sind nicht nur Veranstaltungen, in denen Gläubige ihrem Gott dienen. In einem Gottesdienst kann Gott sich auch erfahrbar machen. Durch eine Aussage des Pastors, durch ein Lied, das Sie anspricht, oder durch einen Gedanken, den Gott in Ihr Herz gibt.

Lesen Sie in der Bibel! Hier spricht Gott selbst, denn die Bibel wird als das „Wort Gottes“ bezeichnet. Wenn ich jemanden kennen lernen möchte - einen Autor, einen Wissenschaftler, einen Freund - dann lese ich, was er geschrieben hat.

Sprechen Sie mit Gott

Die wichtigste Kommunikationsart ist das Gespräch. Jesus selbst hat von Gott als seinem Vater im Himmel gesprochen. Gott ist also jemand, mit dem man sprechen kann. Jesus betete selbst sehr oft und motivierte seine Anhänger, es ebenso zu tun.

Für viele Menschen aus der Lukas-Gemeinde ist Beten nicht nur eine Möglichkeit, sich zu bedanken oder eine Bitte zu äußern, sondern sie erleben auch, wie Gott reagiert. Manchmal sogar während des Betens.

Wenn Sie es mit der Suche nach Gott ernst meinen, dann sagen Sie ihm, dass Sie herausfinden möchten, ob es ihn gibt. Sie können sich hinsetzen oder hinknien und vielleicht folgendes Gebet sprechen:

„Lieber Gott, ich weiß nicht, ob es dich gibt. Ich möchte es herausfinden. Lass mich dich finden. Gib mir bitte ein Zeichen oder eine Erkenntnis. Danke! Amen.“

(Amen = „So sei es!“ ist eine christliche Bekräftigungsformel. Damit wird oft ein Gebet abgeschlossen.)

Bleiben Sie dran!

Gott hat versprochen: "Ich liebe, die mich lieben; und die mich suchen, finden mich." Suchen Sie Gott. Sie werden ihn finden! Nach jedem Gottesdienst steht ein Gebetsteam bereit, das für persönliche Anliegen betet. Auch das könnte eine gute Möglichkeit sein, mit Gott in Kontakt zu kommen.