Community Week 2014- eine Woche des gemeinsamen Lebens

Vom 30.06. bis zum 04.07. gab es ein ganz besonderes Event in der Lukas- Gemeinde: ungefähr 50 Jugendliche verbrachten dort eine Woche des gemeinsamen Lebens, auch bekannt als „Community Week“.

Die Teilnehmer waren hauptsächlich Teens aus der Jugendgruppe Riptide, von denen einige auch ihre Freunde von außerhalb mitbrachten. Die Villa wurde in diesem Zeitraum ihr neues „Zuhause“, was bedeutete: Man schlief dort, ging zur Schule, Uni oder Arbeit und kehrte danach in die Gemeinde zurück. Anschließend wurde gemeinsam gegessen, Hausaufgaben gemacht und wer wollte, konnte sich gemütlich zu einem Gespräch, Kartenspiel oder spontanem Eisessen dazu gesellen. Abends saßen meist alle versammelt im Gemeindesaal; es gab Lobpreis und Inputs, bei denen Gastprediger von ihren persönlichen Erfahrungen und Umgang mit Themen wie Alkohol, Party und Drogen berichteten. Danach hatte man Zeit, sich in Kleingruppen darüber auszutauschen, wie man selbst dazu steht und sich auch gegenseitig neue Denkanstöße zu geben.

Neben dem Programm hieß es außerdem noch Verantwortung übernehmen: Jeder half mehrmals mit beim Putzen, Kochen und dem anfallendem Abwasch. Dies geschah meistens in kleineren Gruppen, es wurde viel gelacht und bis dahin unentdeckte, kreative Seiten wurden ausgelebt. Vor allem beim Zubereiten der Mahlzeiten wurden einige sich anbahnende Katastrophen so gut es ging behoben, aber letztendlich schmeckten die Ergebnisse akzeptabel, ob die in der Tomatensoße enthaltenen Zwiebeln nun gedünstet waren oder nicht.

Das Gemeinschaftsgefühl wurde zudem zusätzlich gestärkt durch – wie könnte es anders sein – gemeinsames Fußballschauen. Die Deutschlandspiele der gerade laufenden Weltmeisterschaft wurden dabei gebannt auf dem projizierten Bildschirm verfolgt, es wurde bis zur letzten Minute gezittert, mitgefiebert und gejubelt.

Die Community-Week war für mich auf jeden Fall eine interessante Erfahrung. Dadurch, dass man wirklich in der Gemeinde „gelebt“ hat, lernte man sich untereinander nochmal ganz anders kennen, man startete bewusster mit Gott in den Tag und kam zurück mit freudiger Erwartung auf die Gemeinschaft und anstehende Aktionen. Auch Verantwortung für Dinge zu übernehmen, die normalerweise eher lästige Pflichten sind, ging man viel motivierter an.

Die nächste Community-Week findet voraussichtlich im Herbst dieses Jahres statt, und ich kann sie nur jedem ans Herz legen, der dieses Mal nicht dabei war.

-Hannah Wiesner, 16

undefinedHier sind ein paar Eindrücke von der Woche