Jugendfreizeit 2015

Ende Januar war es wieder soweit: Wir Riptider packten unsere sieben Sachen und los ging es auf die alljährliche Freizeit ins verschneite Zagelsdorf. Vier Tage verbrachten wir dort, eine intensive Zeit der Gemeinschaft, sowohl untereinander, als auch mit Gott.

Der Fokus lag dieses Mal auf dem Thema „GEBET“: Wie genau lässt sich dieses Wort eigentlich definieren? Ist Gott überhaupt an dem interessiert, was ich ihm sage? In welchen Weisen kann ich mit ihm kommunizieren? Und inwiefern antwortet er mir auf meine Anliegen?

Fragen über Fragen, die sich jeder von uns wohl schon einmal gestellt hatte. In verschiedenen Inputs bekamen wir Anregungen und mögliche Antworten darauf. Doch vor allem wurde einem bewusst, dass beten oft nicht so leicht ist, wie man denkt: sich eine ruhige Minute im hektischen Alltag zu nehmen, um sich auf ein Gespräch mit Gott einzulassen, schien oft die größte Überwindung zu sein. Erneut wurde einem klar, was Gebet eigentlich bedeutete, wie unbegreiflich es sich auch anhören mag: Gemeinschaft mit dem Schöpfer des Universums zu haben. Einem Vater, der uns durch und durch kennt, und dennoch sehnsüchtig darauf wartet, sich mit seinen Kindern auszutauschen. Doch um zu vermeiden, das Ganze in einem Monolog unsererseits enden zu lassen, versuchten wir ebenso, uns mehr Zeit zu nehmen, um Gott in Gedanken zu suchen und ihn auf uns wirken zu lassen: sei es beim morgendlichen Spazieren auf dem Feld, während des Lobpreises oder einfach zwischendurch.

Neben geistlicher Nahrung durfte der Spaß natürlich auch nicht zu kurz kommen: gemütliches Zusammensitzen beim Kartenspielen, Puzzeln (ja, auch Jugendliche mögen das!) oder Turniere auf dem Gelände sorgten für gute Stimmung.
Und natürlich durfte der altbekannte Bunte Abend nicht fehlen: Dieses Jahr lautete das Motto „Riptide ReUnion 2035“. Jeder von uns füllte einen Steckbrief aus, in dem er sich selbst in 20 Jahren darstellte, was jedoch nicht unbedingt den tatsächlichen Zukunftsplänen entsprechen musste. Anschließend zog jeder eine andere Person und sollte diese dann an dem Abend spielen. Die Vorbereitungen für das „Zukunftstreffen“ liefen auf Hochtouren: nur wenige hatten von dem Thema gewusst, und so wurden fleißig Klamotten untereinander ausgetauscht, Bärte angemalt, Bäuche ausgestopft und Schminke an Mädchen und Jungen aufgetragen. Außerdem probte das Lobpreisteam in völlig neuer Besetzung, Tänze wurden einstudiert, Videos gedreht, Spiele geplant und an Predigten und Reden gefeilt. Und siehe da: Der Abend schien ein voller Erfolg gewesen zu sein! Es wurde viel gelacht, ungeahnte Talente enthüllt und anschließend bis in die Morgenstunden getanzt. Müde, aber glücklich fiel ein jeder ins Bett, mit dem letzten Gedanken im Kopf: Danke Gott, für diese erlebnisreiche und schöne Freizeit. 

-Hannah W.

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